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Wege zur Erschließung der Zentren: Die Routen

Um ein besseres Verständnis der Kulturzentren, der Kultur und des Tourismus zu erhalten, können zwei große Themenrouten erstellt werden: Die Nordroute und die Südroute. Diese gliedern, ausgehend von einer imaginären zentralen Achse,   in der Inselhauptstadt Arrecife, die Insel in zwei Teile.

Nordroute

Als grobes Merkmal, besitzt der Norden der Insel ein abrupteres und zerklüfteteres Relief als die Zone im Süden. Wir können zwei große Geländeformen unterscheiden, welche die Landschaft definieren:
Einerseits der Risco de Famara, der sich über 22 Kilometer in Längsrichtung im nördlichsten Bereich von Lanzarote erstreckt. Es handelt sich um die am stärksten zerklüftete Zone der Insel, die unter Umweltgesichtspunkten sehr interessant ist.
Andererseits der Vulkan de la Corona, dessen Ausbruchsaktivität (Geologen datieren sie vor ungefähr vor 3000 - 5000 Jahren)  ein ausgedehntes Vulkanfeld schuf, von großer landschaftlicher Schönheit, bekannt als "malpaís" (schlechtes Land), das sich von seinem Fuße bis zur Küste ausdehnt.
Daneben befindet sich im Norden eine kleine Inselgruppe, die als Chinijo-Archipel bezeichnet wird: La Graciosa, Alegranza, Montaña Clara, Roque del Este und Roque del Oeste oder Roque del Infierno. Diese bilden innerhalb des Kanarischen Archipels, zusammen mit dem Risco de Famara ein Gebiet von außerordentlichem landwirtschaftlichen und natürlichen Wert.

Die Zentren der Zone im Norden

Auf der Nordroute können wir die folgenden Zentren vorfinden: El Mirador del Río (Flussausblick) auf dem Berg Risco de Famara, La Cueva de los Verdes (die Höhle der Grünen) und die  Jameos del Agua im Malpaís de la Corona und das neueste Raumkunstwerk von César Manrique, welches vielleicht das am stärksten metapherhafte ist: der Jardín de Cactus (Kaktusgarten) im Ort Guatiza.

Mirador del Río
Jameos del Agua
Cueva de los Verdes
Jardín de Cactus

Wie kann man die nördliche Zone besuchen?

Der ideale Besuch sollte sowohl die Zentren, als auch die sehr urtümlichen und reizenden Orte und Dörfer des Nordens umfassen.
Wir treffen auf Ortschaften mit viel Fischerromantik, entfernt vom touristischen Rummel, wie Arrieta, Punta Mujeres und Órzola, sowie ruhige Ortschaften im Landesinnern wie Haría, Guatiza oder Teguise, die zahlreiche Anreize besitzen, um einen Besuch lohnenswert erscheinen zu lassen.

Als zusätzliche Aktivität, haben wir von der Ortschaft Orzola aus die Möglichkeit, zur Insel Isla de la Graciosa überzusetzen.

Öffnungszeiten und Preise